Mi

17

Feb

2021

Einladung zum Fachgespräch: "Digitale Mündigkeit – sicher und selbstbestimmt im Internet"

Alle Welt redet von Digitalisierung und den einschneidenden Veränderungen für uns alle. Aber wissen wir, was das bedeutet, für jeden einzelnen und für die Gesellschaft?

Nach und nach findet die Digitalisierung auch in Ämtern ihren Platz. Bürgerkonto, künstliche Intelligenz, Chat-Roboter- mit den Chancen der Digitalisierung kommen auch Risiken. Was ist daran schlecht, wenn mir beim Öffnen des Browsers passgenaue Angebote offeriert werden? Was ist an kostenlosen, nützlichen Diensten wie WhatsApp oder Google zu kritisieren? Was ist gegen Microsoft Office 365 einzuwenden, das mich rundum versorgt und ärgerliche Programmschnittstellen vermeidet? Warum haben wir in Deutschland oder in Europa keine Alternative zu den amerikanischen Softwareriesen? Wie können Parteien mit ihren vielen ehrenamtlich Engagierten die unverzichtbare Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern frei von Bedenken um amerikanische oder chinesische Überwachung gestalten? Warum wurde viel Geld in eine technisch funktionierende Corona-Warn-App investiert, die nun nicht die Inzidenzrate steuert? Warum gibt es hierzulande keine eigene tragfähige IT-Infrastruktur für die Bildung?

 

Donnerstag, 18.02.2020, 20:00 bis 21.30 Uhr

 

Online per Zoom und Facebook
https://zoom.us/j/93676531380?pwd=OFExWXlYT2cwbFJUTUJIT3dOVTBsQT09

 

Kenncode: 123989

 

 

 

Das Thema ist komplex und facettenreich. Damit wir für die technischen Entwicklungen für die Gesellschaft Verantwortung übernehmen können, braucht es die richtige Information, um unabhängig entscheidungsfähig zu werden. Digitale Mündigkeit bedeutet, Verantwortung für das eigene Handeln im digitalen Raum für sich und für andere zu übernehmen. Dies wollen wir im Dialog zwischen Politik und Fachleuten aufgreifen und mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Karrais, den Geschäftsführern zweier IT-Beratungsunternehmen Herrn Marcel Hoffmann und Herrn Dr. Gerold Bläse, sowie unserem Landtagskandidaten Chris-Robert Berendt diskutieren.



Programm

Grußwort: Ute Ackermann, Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Ostalb

 

Bürgerkonto und KI im Amt – Chancen und Risiken der Digitalisierung für die freie Bürgergesellschaft
Daniel Karrais, Sprecher für Digitalisierung der FDP/DVP-Fraktion im Landtag (ca. 10 Min)

Digitale Souveränität – Wissenswertes, Erlebenswertes zu den Geschäftsmodellen der digitalen Welt
Marcel Hoffmann, AAntiSpy + Dr. Gerold Bläse, Bläse + Kollegen (ca. 30 Min).

Digitalpakt Schule – Bildung neu denken
Chris-Robert Berendt, Lehrer und FDP-Landtagskandidat (ca. 10 Min)

Durch die anschließende Diskussion führt Ute Ackermann.

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Di

16

Feb

2021

USA, China, Brexit - Was macht das mit unseren Unternehmen im Land? - Chris-Robert Berendt im Gespräch mit Renata Alt MdB

Wir laden Sie hiermit herzlich zu einem Dialog zwischen unserem Landtagskandidaten Chris-Robert Berendt und Renata Alt MdB über das Thema "USA, China, Brexit - Was macht das mit unseren Unternehmen im Land?" ein.

 

Die Veranstaltung findet am 16.02.2021 zwischen 18:30 und 20:00 Uhr über Zoom statt. Einloggen können Sie sich via Zoom unter folgendem Link: https://bit.ly/3pnsNyb

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Do

07

Jan

2021

FDP-Landtagskandidat Chris-Robert Berendt fordert: Schulen abhängig vom Infektionsgeschehen öffnen, aber nur mit Konzepten

Das routinemäßige Online-Treffen des FDP-Ortsverbandes Schwäbisch Gmünd-Lorch war geprägt von der Diskussion um einen verantwortbaren Zeitpunkt zur Öffnung der Schulen.


„Was die Kultusministerin vorschlägt, geht so gar nicht: Es stimmt zwar, dass Präsenzunter-richt wichtig für unsere Kinder ist, aber das Infektionsgeschehen dürfen wir nie aus den Au-gen verlieren“, betonte FDP-Landtagskandidat Chris-Robert Berendt, selbst Gymnasiallehrer und in der Lehrerfortbildung tätig. „Außerdem fehlt es noch immer an Konzepten, die den Un-terricht vor Ort ermöglichen. Bevor Eltern, Schüler und Lehrer weiter verunsichert werden, sollten diese Hausaufgaben erledigt sein.“, so Berendt weiter.

Das Kultusministerium habe leider die letzten neun Monate nicht genutzt, um sicheren Prä-senzunterricht zu gewährleisten Stattdessen werde fast gebetsmühlenartig wiederholt, dass man die Schulen in jedem Fall öffnen müsse, ohne jedoch zu konkretisieren, wie. Die Schul-leitungen würden bei der Bewältigung ihrer Aufgaben allein gelassen. Ministerin Eisenmann lehne Alternativen der Lehrerverbände und der FDP kategorisch ab, ohne diese zu prüfen. „Ich fordere das Kultusministerium auf, unserer dringenden Bitte nach Luftfilteranlagen für die Klassenräume, der Bereitstellung von freiwilligen Schnelltests für alle Lehrkräfte und einem früheren Impftermin für die Lehrerinnen und Lehrer nachzukommen.“


Die Lieferung der FFP2-Masken für das Lehrpersonal sei leider auch erst kurz vor den Weih-nachtsferien erfolgt, als das Infektionsgeschehen schon sehr hoch war.  Außerdem seien sie für manche Lehrkräfte zu klein.


Die Freien Demokraten Schwäbisch Gmünd und Lorch fordern von der Landesregierung und dem Kultusministerium Taten sowie Investitionen in den Infektionsschutz der Bildungseinrich-tungen und nicht nur konzeptlose Versprechungen an die Eltern, das Betreuungsangebot si-cherzustellen.


Der Bildungsauftrag der Schulen scheint leider in den Hintergrund gerückt zu sein. Wechsel-unterricht in halben Klassen und hybride Formen ermöglichen es auch in Pandemiezeiten diesem Auftrag gerecht zu werden. Gerade für die älteren Schüler und die Oberstufe sind das durchaus realisierbare Konzepte, bei denen viel gelehrt und gelernt werden kann. „Wir könn-ten abwechselnd kleinere Lerngruppen in Präsenz und online unterrichten“, konkretisiert Ber-endt aus seiner persönlichen Erfahrung. „Unabdingbar sind hierfür natürlich die entsprechen-den Fortbildungsangebote im Bereich des digitalen Unterrichts für Lehrerinnen und Lehrer, die bislang immer noch fehlen.“


Zentrale Forderung des FDP-Landtagskandidaten Berendt: „Schulen öffnen, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, aber mit ausgearbeiteten und klaren Konzepten des Kultusminis-teriums.“

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So

20

Dez

2020

Quer durch den Ostalbkreis - Chris-Robert Berendt besucht alle Gemeinden des Wahlkreises

Der FDP Landtagskandidat Chris-Robert Berendt trifft in diesen Wochen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller Kommunen im Ostalbkreis, die zum Wahlkreis 25 gehören, um die Probleme vor Ort zu erfassen, die er als Landtagsabgeordneter künftig lösen möchte: „Es ist mir besonders wichtig alle 22 Gemeinden zu besuchen, um ein umfassendes Bild auch der kleinen Ortschaften im Ostalbkreis zu erhalten. Gerade als Abgeordneter im Landtag ist eine fundierte Kenntnis der genauen Gegebenheiten notwendig, um den ländlichen Raum mit passgenauen Lösungen besser unterstützen zu können.“

 

Den Auftakt der Tour bildete das Treffen mit Bürgermeister Jochen König in Eschach, der zudem noch ehrenamtlich als Bürgermeister für Obergröningen tätig ist und somit beide Gemeinden betreut.

Eschach verfügt über Einkaufsmöglichkeiten und weist Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung der Einwohner sowie ein herausragendes ehrenamtliches Engagement auf. Die Vereinsstruktur und nachbarschaftliche Hilfe prägen generell die Ortschaften im Schwäbischen Wald und auf der Ostalb. Im Gespräch zeigten sich aber auch die Schwierigkeiten des ländlichen Raumes. König wies im Gedankenaustausch darauf hin, dass vor allem die Verbreiterung der Landesstraßen nur schleppend voranginge. Es brauche mehr Geld vom Land, um die Sanierungen der Straßen zügig voranbringen zu können. Auch bei der Abwasserentsorgung müssen bessere Zuschüsse erfolgen.


Ebenfalls nachgebessert werden müsse beim Ausgleichsstock des Landes, der zwar kleinere leistungsschwache Kommunen finanziell unterstütze, von dem jedoch auch Ortsteile größerer Städte profitieren könnten. Hier sollte man künftig besonders den kleinen Gemeinden mehr Hilfsangebote zur Verfügung stellen.


Von Jochen König erfuhr der Landtagskandidat, dass durch Einsparungen bei der Polizei deren Präsenz zu gering und die Lehrerquote an Grundschulen zu niedrig wäre. Berendt, der selbst als Gymnasiallehrer tätig ist, bekräftigte, dass der Erhalt der Schulstandorte sowie die Sanierung und Digitalisierung aller Bildungseinrichtungen hohe Priorität hätten.


Wie viele Gemeinden im Ostalbkreis besitzt auch Eschach mehrere Ortsteile. Die zerstreute Lage von Teilorten und Wohnplätzen stellt gerade die kleinen Kommunen vor größere Herausforderungen beim Erhalt der Infrastruktur. Berendt fügte hinzu: „Wir dürfen uns in Zukunft nicht nur auf die großen Städte Baden-Württembergs fokussieren, sondern müssen die kleinen Gemeinden mit wenig Gewerbesteuern als Wohnstandorte für die Zentren immer im Blick haben.“ Für sie fordert er bessere Förderprogramme, die unbürokratisch zu erhalten und schnell umzusetzen seien, denn gerade in den kleinen und sehr kleinen Orten des Ostalbkreises fehle es an ausreichendem Personal in den Rathäusern, welches die höchst komplexe Antragstellung bewerkstelligen könne.

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Fr

30

Okt

2020

Ja zum Appell der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: Alternativen prüfen und regional differenzieren

Die Freien Demokraten Schwäbisch Gmünd – Lorch zeigen sich besorgt über die auch in der Region steigenden Corona-Infektionszahlen und unterstützenden parteiübergreifenden Appell der Bürgermeisterinnen und Bürgermeisterin Baden-Württemberg an Ministerpräsident Kretschmann, Differenzierungen zu prüfen.

 

Die Kriterien, welche bei der Auswahl der durch den Lockdown betroffenen Bereiche angewendet wurden, sind schwer zu verstehen und widersprüchlich.

 

„Die Schließung des gesamten Kultur- und Sportbereichs für einen Monat im gesamten Bundesgebiet ist unverhältnismäßig“ erklärt der Landtagskandidat der FDP Schwäbisch Gmünd - Lorch und Gymnasiallehrer Chris-Robert Berendt. „Ich fordere die Landesregierung auf, abhängig vom Infektionsgeschehen zu reagieren.

Weiterhin sei es nicht nachvollziehbar, warum das außerschulische Angebot für Schülerinnen und Schüler selbst bei Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte gänzlich untersagt werde, laut der geltenden Corona Verordnung jedoch morgens der Schulsport ohne Maskenpflicht ausgeübt werden darf, so Berendt weiter.

 

Als Gründe für die Kritik sehen die Freien Demokraten die Erklärungen des RKI, das die steigenden Corona-Infektionen vor allem im privaten Bereich sieht. Kultureinrichtungen und die Gastronomie sind nicht wesentliche Treiber des Infektionsgeschehens. „Es ist unverständlich, warum geradediese Betriebe nun geschlossen werden“, betonen die Freien Demokraten. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen, die durch einen weiteren Lockdown entstehen, sind noch gar nicht absehbar.

 

„Gerade in Zeiten, in denen man Kontakte auf ein Minimum reduzieren muss, sind Alternativen für soziale Distanz und Angst notwendig“, meint Berendt. „Die Landesregierung ist nun in der Verantwortung, Alternativen genau zu prüfen und die Schließung von Einrichtungen an das regionale Infektionsgeschehen anzupassen und nicht zu pauschalisieren.“

 

Ob die kürzlich beschlossenen Maßnahmen den gewünschten Erfolg erzielen und das Pandemiegeschehen auch langfristig ausbremsen, bleibt abzuwarten. Einen weiteren Lockdown verkraften weder die Gastronomie-und Beherbergungsbetriebe noch die Kultur- und Sporteinrichtungen.

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Sa

29

Aug

2020

FDP wählt Berendt zum Kandidaten für die Landtagswahl 2021

Die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Schwäbisch Gmünd/Lorch zeigten sich von seinem Auftritt beeindruckt: Die Wahlkreisversammlung wählte Chris-Robert Berendt daher ohne Gegenstimmenzum Kandidaten der Liberalen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März 2021 für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd.

 

Als Ersatzvertreterin wurde die Kreisvorsitzende Ute Ackermann aus Ellwangen gewählt – ihre Wahl erfolgte ebenfalls einstimmig.

Der 41-jährige Gymnasiallehrer Chris-Robert Berendt aus Winnenden unterrichtet am Georg-Büchner-Gymnasium die Fächer Französisch, Italienisch, Musik und Ethik – hatte sich den FDP-Mitgliedern auf der Wahlkreisversammlung als Verfechter der Ideen der Europäischen Union eingeführt und seine Zuhörer durch eine engagierte und von Sachkunde geprägte Vorstellungsrede überzeugt. So entwickelte Chris-Robert Berendt seine Vorstellungen von einer an den Anforderungen der Zukunft orientierten Bildungspolitik mit den Schwerpunkten Digitalisierung, Ausstattung der Schulen, Lehrerausbildung, einheitliche Systeme und Regelungen für alle Schularten inclusive einer professionellen Systemunterstützung. Um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, plädierte für mutigere und entschlossenere Schritte hin zu alternativen Versorgungskonzepten.

 

Chris-Robert Berendt sprach sich auf der Wahlkreisversammlung der Liberalen zudem entschieden für eine technologieoffene Energiepolitik aus, bei der die Vernachlässigung Wasserstoff-basierter Systeme dringend beseitigt werden müsse. Und nicht zuletzt forderte er eine effizientere Sicherheitspolitik im Rahmen einer gestärkten Rechtsstaatskultur.

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Do

16

Jul

2020

Bundestagswahlkreis 269: David-Sebastian Hamm einstimmig nominiert

FDP nominiert David-Sebastian Hamm einstimmig für die Bundestagswahl im Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd.

 

Die Liberalen im Wahlkreis 269, Backnang-Schwäbisch Gmünd haben mit 100% aller Stimmen David-Sebastian Hamm als Kandidaten für die Bundestagswahl überzeugend nominiert. Der 43-jährige ist in Lorch aufgewachsen und lebt in Schorndorf. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und Stuttgart, folgte sein Masterstudium im Internationalen Marketing in Berlin, Mailand und New York. Bei einem großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen arbeitet er im Kommunikationsbereich und engagiert sich als Dozent bei verschiedenen Bildungsträgern. „Ich habe neben der Musik eines der schönsten Hobbies: Ich bringe jungen Menschen Betriebswirtschaftslehre in verschieden Fächern bei, damit Sie gut durch Ihre IHK Prüfungen kommen“, erklärte David-Sebastian Hamm in seiner Vorstellungsrede.

In seinen Ausführungen betonte er die Wichtigkeit der Bildung. „Wir in Deutschland können mit Stolz auf eines der gerechtesten Bildungssystem schauen. In keinem anderen Land der Welt haben Sie so ein vielschichtiges Netz an Möglichkeiten unabhängig vom sozialen Stand ein hohes Bildungsniveau zu erreichen. Aber auf die steigende Geschwindigkeit des Wandels muss auch unser Schulsystem reagieren. Es bedarf innovativer Ansätze, gerade die letzten Monate haben gezeigt, welche Defizite wir im Bereich digitales Lernen haben.“ Hamm setzt auf eine nachhaltige Wirtschaft und die Förderung von neuen Schlüsselindustrien. „Wir müssen uns hier in Zukunft breiter aufstellen und das so schnell wie möglich. In der Biotechnologie oder im Softwarebereich gibt es hier zu wenige Leuchttürme, die vor allem Mittelständler sind. Hier muss die Krise überwunden, Bürokratie abgebaut, schnelle und flexible Finanzierungslösungen geschaffen werden. Ausländische Studenten und Fachkräfte sollen Deutschland als attraktiven Standort mit hoher Lebensqualität wahrnehmen, um hier zu forschen und zu arbeiten. Leitmotiv für eine nachhaltige Wirtschaft muss Innovation und Technologieoffenheit sein. Dies ist unsere Chance, Klimaschutz und Wertschöpfung zu verbinden und trotzdem weiterhin international wettbewerbsfähig zu bleiben? Wir sollten alles dafür tun, die Herstellung von Technologien zu fördern, welche es anderen Staaten auf der Welt möglich macht ihre Co2-Bilanz nachhaltig zu verbessern.“

Ute Ackermann, Kreisvorsitzende der FDP Ostalb und Landtagsabgeordneter Jochen Haußmann, Kreisvorsitzender der FDP Rems-Murr gratulierten David-Sebastian Hamm zu seiner überzeugenden Nominierung und wünschten ihm einen erfolgreichen Wahlkampf.

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Di

21

Mai

2019

Freie Demokraten ehren Reiner Wieland

Reiner Wieland erhielt am 18. Mai für seine 40-jährige Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten die Theodor Heuss – Medaille in Silber vom Kreisvorsitzen-de der FDP Ostalb Christian Felix Müller und vom stellvertretenden Ortsvorsitzenden der FDP Schwäbisch Gmünd Michael Lang überreicht.


 Vor vierzig Jahren trat Reiner Wieland der FDP bei und engagierte sich von Anfang an in seiner Partei. Er begleitete eine Reihe von Ämtern und war mehrfach Kandidat der Freien Demokraten unter anderem für den Kreistag und den Landtag von Baden Württemberg. Neben seinem Engagement für die FDP war der zwischenzeitlich pensionierte Rektor der Grundschule in Bartholomä auch stark ehrenamtlich tätig. So war er Initiator und langjähriger Verantwortlicher für den Bartholomäer Rosstag, der alle zwei Jahre Zehntausende von Besuchern nach Bartholomä führt.

 

Sein besonderes Interesse gilt dem von ihm gegründeten und unterhaltenen Schriftgutarchiv Ostwürttemberg, in welchem er die Werke von über sechstausend Autoren aus dem Ostalbkreis und den Landkreisen Heidenheim und Göppingen auf fast einem Kilometer Regallänge zusammengetragen hat. Darüber hinaus betreibt er die Josef Mühlberger Gedenkstätte. Die von ihm ebenfalls gegründete Stiftung Literaturforschung in Ostwürttemberg gibt fast jährlich Bücher von oder über Schriftsteller aus Ostwürttemberg heraus.

 

„Dieses Schriftgutarchiv Ostwürttemberg ist einzigartig in ganz Deutschland und verdient es, auf Dauer erhalten zu werden.“, gibt Michael Lang zu Bedenken, der für die Freien Demokraten im Kreistag des Ostalbkreises sitzt.

 

„Trotz dieser großen Aufgabe findet Reiner Wieland immer noch Zeit, sich politisch zu interessieren und zu engagieren. Dafür gebührt ihm Ehre und Anerkennung.“, bedankt sich Christian Felix Müller, dem Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten Ostalb.

 

Für die 40-jährige Mitgliedschaft und sein langjähriges Engagement dankten der Kreisvorsitzenden Christian Müller und der stellvertretenden Schwäbisch Gmünder Ortsvorsitzenden Michael Lang Reiner Wieland ganz herzlich und überreichten verbunden mit einem kleinen Präsent die Theodor Heuss - Medaille in Silber.

 

 

Bild: v.l. Michael Lang, Reiner Wieland, Christian Felix Müller

 

Sa

23

Jun

2018

Freie Demokraten befragen Bürger

Die Freien Demokraten des Ortsverbands Schwäbisch Gmünd-Lorch befragten am 23. Juni 2018 die Bürger auf dem Markt zu ihrer Meinung zur Flüchtlingspolitik und zu Fahrverboten für Diesel. Eine klare Mehrheit stimmt nicht mit der Politik des Innenminister Seehofers überein. 

Das Ergebnis der Umfrage zur Flüchtlingspolitik:

Fr

09

Jun

2017

Digital & Bildung

Fluch oder Segen. Unter diesem Motto diskutierte der Liberale Stammtisch in der Trattoria Goffredo im Beisein der FDP-Bundestagskandidatin Gudrun Wilhelm das aktuelle Thema Digitalisierung. Wilhelm hält die bundesdeutsche Gesellschaft für die digitale Zukunft „denkbar schlecht gerüstet". Für den Fall einer Beteiligung an der Bundesregierung fordert die FDP deshalb ein Digitalministerium.

 

Schwäbisch Gmünd(pm). Der Bund habe mit den Ländern ein Programm zur Schulsanierung vereinbart, mit dem der „teils miserable“ Zustand der Schulgebäude behoben und eine „Digitalisierung“ bundesweit erfolgen soll. Bisher hatte das sogenannte Kooperationsverbot  Finanzhilfen des Bundes im Bildungsbereich verhindert. Diesem „grundsätzlich richtigen und überfälligen“ Ansatz stünden jedoch zwei strukturelle Mängel entgegen, die sich mit Geld nicht beheben ließen. Der Föderalismus im Bildungsbereich lasse auf eine einheitliche Strategie bei digitalen Medien nicht hoffen, da die eifersüchtigen Bundesländer nicht einmal ein einheitliches Abitur zustandebringen würden. 

Hauptproblem der Verwendung digitaler Medien im Unterricht sei jedoch die mangelhafte Lehrerausbildung. Oft hätten Kinder im Vorschulalter heute größere Fertigkeiten bei den neuen Geräten als altgediente Lehrkräfte. Zum einen hätten die Kultusministerien die Medien in der Lehrerbildung „lange verschlafen“. Zum anderen ist das meiste nach fünf Jahren Lehrerstudium schon wieder überholt. Es werde leider auch übersehen, dass die Dauernutzung vorwiegend von internetfähigen Smartphones unabhängig vom Unterrichtseinsatz zu einer Verhaltensänderung in allen Schulfächern führt. Ausdauerspanne und Konzentration nähmen ab, Faktenlernen würde von den Schülern für überflüssig gehalten. Diesen Trend könne man auch „nicht wegpredigen“, sondern müsse sich pädagogisch darauf dauerhaft einrichten.

Der Gmünder OB Richard Arnold wird darin unterstützt, den Kommunen Mitspracherechte in den  Asylverfahren zu geben. Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern, die sich in einer Ausbildung befinden, konterkarierten den „Gmünder Weg“, für den man den Gmünder OB gestern noch gelobt habe. Das strikte Arbeitsverbot für Asylbewerber sei bei der großen Zahl offener Stellen besonders im Gastronomie- und Pflegesektor „kontraproduktiv“. Gudrun Wilhelm erinnerte an eine „sehr alte FDP-Forderung“ auf ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild. Nicht nur der Fachkräftemangel, sondern vor allem die demografische Entwicklung lassen die fehlende gesetzliche Regelung inzwischen überfällig erscheinen.

Die Bundestagskandidatin macht sich für zwei große Verkehrsprojekte in ihrem Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd stark. Einerseits geht es um eine Nordostumfahrung von Stuttgart als B 29 Verbindung Waiblingen/Fellbach - Ludwigsburg/Kornwestheim . Die Verkehrsentlastung für Stuttgart könnte auch zur Feinstaubverringerung und zur Vermeidung der angekündigten Fahrverbote beitragen. Im Osten geht es um den vierstreifigen Ausbau der B 29 bis zur bayerischen Grenze. Immerhin stehe das Nadelöhr Mögglingen nach „jahrzehntelangem Kampf“ vor dem realen Durchbruch.

 

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