Unser Kandidat für die Europwahl 2019

Dr. Markus Martin, Dipl.Kfm.

  • 37 Jahre, geboren in Backnang (Rems-Murr-Kreis)
  • Beruf: Rechtsanwalt
  • Studium der Rechtswissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre
  • Mitglied der FDP seit 2013; Beisitzer im Vorstand der Stadtgruppe Stuttgart Nord (seit 2017)

Positionen

Ich setze mich ein für ein Europa, das die Chancen der Menschen verbessert. Dabei sind mir vor allem folgende Themen wichtig:

 

Außenpolitk

Europa muss endlich mit einer Stimme sprechen, um auf dem internationalen Parket Gehör zu finden. Wir brauchen dafür einen europäischen Außenminister. Außerdem bedarf es dringend einer europäischen Energie-Außenpolitik, die Europas Abhängigkeiten von anderen Ländern reduziert und clevere Lösungen für die Energiesicherheit der Zukunft bietet.

 

Einwanderung

Europa braucht eine gemeinsame Einwanderungspolitik. Die Herausforderungen der Migration dürfen nicht nur auf den Schultern einzelner Staaten ruhen. Wir brauchen ferner ein europäisches Asyl-, Flüchtlings- und Einwanderungsrecht, das zwischen Flucht, Asyl und arbeitsmarktsbezogener Einwanderung unterscheidet, um zum einen Zuwanderung sinnvoll steuern zu können, zum anderen auch wirklich jenen zu helfen, die in Not sind.

 

Bildung

Bildung ist unsere Zukunft: Das gilt für jeden ganz individuell, aber auch für ganz Europa. Beste Bildung, frei und grenzübergreifend, ist der Schlüssel für unsere Zukunft. Daher brauchen wir eine umfassende Bildungsfreizügigkeit als neue Grundfreiheit. Egal ob Schüleraustausch, Berufsausbildung, Freiwilligendienst oder Studium in anderen EU-Staaten - gerade hier darf es keine Grenzen geben.

 

Reform der europäischen Institutionen

Die Europäischen Institutionen müssen reformiert werden. Wir brauchen

  • eine Verkleinerung der EU-Kommission
  • eine Stärkung des Subsidiaritätsprinzips
  • einen Ausbau des EU-Parlaments zu einem Vollparlament mit eigenem Initiativrecht
  • ein einheitliches Wahlrecht mit staatenübergreifenden Listen und Spitzenkandidatinnen und -kandidaten.

Wir müssen Europa stärken, indem wir seine Schwächen beseitigen.

 

Euro

Ein stabiler Euro ist Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand in Europa. Um die Stabilität unserer gemeinsamen Währung zu sichern, brauchen wir klare Regeln, die von allen eingehalten werden. Eine übermäßige Verschuldung einzelner Mitgliedstaaten schadet unserer gemeinsamen Währung. Wir brauchen daher automatische Sanktionen, wenn die Maastricht-Kriterien nicht eingehalten werden. Nur so können wir den Euro langfristig sichern.

 

Brexit

Der Austritt Großbritanniens wäre ein großer Verlust für die Europäische Union, vor allem aber für Großbritannien. Noch besteht aber zumindest die Möglichkeit, dass es zu einem zweiten Referendum kommt. Sollte sich Großbritannien gegen einen Brexit entscheiden, wäre das zu begrüßen. Ein Austritt ohne Abkommen muss aber in jedem Fall verhindert werden und Großbritannien als starker Partner der Europäischen Union erhalten bleiben.

Unsere Forderungen

  • Wir wollen Europa wieder zu einem Kontinent der Chancen machen.
  • Wir wollen Europa stärken. Mit klaren Regeln.
  • Wir wollen keine Vergemeinschaftung von Schulden und keine Eurobonds.
  • Wir wollen ein Europa, das das Klima schützt.
  • Wir wollen den Wohlstand in Europa stärken durch mehr Freihandel.
  • Wir wollen die Rahmenbedingungen für Start-ups verbessern.
  • Wir wollen die Datenschutzsicherheit als Standortvorteil  Europas stärken.
  • Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen und  nicht bestrafen.
  • Wir wollen eine gemeinsame Energieaußenpolitik in Europa.
  • Wir wollen eine gemeinsame europäische Asylpolitik und  eine faire Verteilung von Migranten.