Quer durch den Ostalbkreis - Chris-Robert Berendt besucht alle Gemeinden des Wahlkreises

Der FDP Landtagskandidat Chris-Robert Berendt trifft in diesen Wochen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller Kommunen im Ostalbkreis, die zum Wahlkreis 25 gehören, um die Probleme vor Ort zu erfassen, die er als Landtagsabgeordneter künftig lösen möchte: „Es ist mir besonders wichtig alle 22 Gemeinden zu besuchen, um ein umfassendes Bild auch der kleinen Ortschaften im Ostalbkreis zu erhalten. Gerade als Abgeordneter im Landtag ist eine fundierte Kenntnis der genauen Gegebenheiten notwendig, um den ländlichen Raum mit passgenauen Lösungen besser unterstützen zu können.“

 

Den Auftakt der Tour bildete das Treffen mit Bürgermeister Jochen König in Eschach, der zudem noch ehrenamtlich als Bürgermeister für Obergröningen tätig ist und somit beide Gemeinden betreut.

Eschach verfügt über Einkaufsmöglichkeiten und weist Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung der Einwohner sowie ein herausragendes ehrenamtliches Engagement auf. Die Vereinsstruktur und nachbarschaftliche Hilfe prägen generell die Ortschaften im Schwäbischen Wald und auf der Ostalb. Im Gespräch zeigten sich aber auch die Schwierigkeiten des ländlichen Raumes. König wies im Gedankenaustausch darauf hin, dass vor allem die Verbreiterung der Landesstraßen nur schleppend voranginge. Es brauche mehr Geld vom Land, um die Sanierungen der Straßen zügig voranbringen zu können. Auch bei der Abwasserentsorgung müssen bessere Zuschüsse erfolgen.


Ebenfalls nachgebessert werden müsse beim Ausgleichsstock des Landes, der zwar kleinere leistungsschwache Kommunen finanziell unterstütze, von dem jedoch auch Ortsteile größerer Städte profitieren könnten. Hier sollte man künftig besonders den kleinen Gemeinden mehr Hilfsangebote zur Verfügung stellen.


Von Jochen König erfuhr der Landtagskandidat, dass durch Einsparungen bei der Polizei deren Präsenz zu gering und die Lehrerquote an Grundschulen zu niedrig wäre. Berendt, der selbst als Gymnasiallehrer tätig ist, bekräftigte, dass der Erhalt der Schulstandorte sowie die Sanierung und Digitalisierung aller Bildungseinrichtungen hohe Priorität hätten.


Wie viele Gemeinden im Ostalbkreis besitzt auch Eschach mehrere Ortsteile. Die zerstreute Lage von Teilorten und Wohnplätzen stellt gerade die kleinen Kommunen vor größere Herausforderungen beim Erhalt der Infrastruktur. Berendt fügte hinzu: „Wir dürfen uns in Zukunft nicht nur auf die großen Städte Baden-Württembergs fokussieren, sondern müssen die kleinen Gemeinden mit wenig Gewerbesteuern als Wohnstandorte für die Zentren immer im Blick haben.“ Für sie fordert er bessere Förderprogramme, die unbürokratisch zu erhalten und schnell umzusetzen seien, denn gerade in den kleinen und sehr kleinen Orten des Ostalbkreises fehle es an ausreichendem Personal in den Rathäusern, welches die höchst komplexe Antragstellung bewerkstelligen könne.

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