Freie Demokraten ehren Dr. Klein und Schmelzle

 

 

Die Freien Demokraten ehrten die Aalener Gemeinderäte Ilse Schmelzle und Dr. Friedrich Klein für ihre langjährige FDP-Mitgliedschaft sowie ihr langjähriges kommunalpolitische Engagement bei ihrem Wahlkampfhöhepunkt am Mittwoch, den 15. Mai.

 

Anlässlich der bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlen luden die Freien Demokraten Ostalb in die Villa Stützel in Aalen ein, um sich gemeinsam auf den Höhepunkt des Wahlkampfes einzustimmen. 

 

 

Die langjährige Gemeinderätin in Aalen Ilse Schmelzle wurde für ihre 40-jährige Mitgliedschaft bei der FDP mit der silbernen Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Die Laudatio auf Ilse Schmelze hielt der Ehrenvorsitzende der FDP Aalen-Ellwangen Hans-Jörg Stützle. Als Ilse Schmelzle nach Aalen zog, lernte er sie nicht nur als neues Mitglied der Freien Demokraten in Aalen, sondern auch als „wahre Powerfrau“ kennen. In einer mit persönlichen Anekdoten gespickten Rede strich er ihr vielfältiges kommunalpolitisches und ehrenamtliches Engagement, sowie ihre Mitgliedschaft im Kreistag des Ostalbkreises hervor.

 

Bereits 1968 trat der Gemeinderat Dr. Friedrich Klein der FDP bei und erhielt für die 50-jährige Mitgliedschaft die goldene Theodor-Heuss-Medaille. "Ich erwarte, dass wir mit mindestens 3 Kandidaten in den Gemeinderat einziehen und somit wieder Fraktionsstärke erreichen werden", zeigt sich Dr. Friedrich Klein kämpferisch. Der Ortsvorsitzende der FDP Aalen-Ellwangen, Arian Kriesch zähle neben den vielen beruflichen und wissenschaftlichen Stationen auch die vielen ehrenamtlichen Engagements von Herrn Dr. Klein auf. Seite an Seite kandidierte er in den 70ern mit der Grande Dame der FDP, Hildegard Hamm-Brücher, für den Bundestag. Sein unermüdliches Eintreten für liberale Werte und Grundsätze sei damals wie heute ein Vorbild, stellt Arian Kriesch fest.

 

Nach Abschluss der Ehrungen warb der Kreisvorsitzende der Freien Demokraten Ostalb Christian Felix Müller für mehr Zusammenhalt im Ostalbkreis: „Ein Standort ist stark, wenn man dort sehr gerne lebt. Für Menschen und Unternehmen gilt es ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld weiterzuentwickeln.  Wir Freien Demokraten wollen den starken Standort Ostalb ausbauen, den Zusammenhalt zwischen den Gemeinden und Städten weiterentwickeln und die Natur der Ostalb schützen.“

 

Anschließend skizzierte Ute Ackermann, Spitzenkandidatin für den Kreistag im Wahlkreis Ellwangen, die Vision einer Universität Ostwürttembergs. "Es ist ein nicht haltbarer Zustand, dass der Großteil der Universitäten im Westen Baden-Württembergs zu finden sind und der Osten - salopp gesagt - leer ausgeht.", so die langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin, die sich für den Ausbau des Hochschulangebots im Ostalbkreis mit einem Standort in Ellwangen aussprach.

 

Den Bogen von der Ostalb nach Europa schlug schließlich Dr. Markus Martin. Der Stuttgarter Rechtsanwalt geht für die FDP Ostalb als Europawahlkandidat ins Rennen.  "Das produzierende Gewerbe bildet mit einem Anteil von über 50% das Rückgrat der Wirtschaft im Ostalbkreis. Somit ist der ungehinderte Zugang zu internationalen Märkten von enormer Bedeutung. Der europäische Binnenmarkt und die Europäische Union als starker Verhandlungspartner gegenüber den USA, China und Russland bilden die Grundlage für zukünftigen Wohlstand und zeigen, wie wichtig die Europäische Union für den Ostalbkreis ist", konstatiert Dr. Markus Martin.

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