Freie Fahrt für die Ostalb

Infolge der steigenden Bauaktivitäten spricht sich die FDP Ostalb dafür aus, bei Planung und Koordination von Baustellen neue Wege zu gehen. Dies war das Hauptthema auf der Mitgliederversammlung am 28.09.2016 in Mögglingen.

Im Kern des Beschlusses steht der Anspruch der Bürgerinnen und Bürger, dass Maßnahmen getroffen werden, um durch Baustellen bedingte Einschränkungen weitgehend abzumildern. Auf Basis von Analysen der Verkehrsströme soll vor der endgültigen Einrichtung von Baustellen insbesondere auch die Belastung der Ausweichrouten prognostiziert werden. Gerade bei mehreren parallelen Baustellen – wie wir sie zunehmend in der Region erleben – erscheint eine Gesamtbetrachtung der Verkehrssituation zwingend notwendig.

 

Ein zusätzliches Optimierungspotential kann aus Sicht der Freien Demokraten dadurch eröffnet wer-den, dass diese Analysen bei größeren Baustellen der Öffentlichkeit vorgestellt und insbesondere mit den betroffenen Bürgern diskutiert werden. Aus deren unmittelbarer Kenntnis der Verhältnisse lassen sich ggf. auch unkonventionelle Maßnahmen ableiten, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Schon kleine Anpassungen, wie zum Beispiel neu justierte Ampelschaltungen, können viel bewirken.

Vermeidbare Einschränkungen infolge verfallender verkehrskritischer Infrastruktur, wie beispielsweise der abrissgefährdeten Kochertalbrücke zwischen Oberkochen und Unterkochen, werden nicht auf Akzeptanz stoßen. Solche Hauptverkehrsverbindungen einer Region dürfen unter keinen Umständen zeitweise wegfallen. Dies halten die Freien Demokraten durch vorausschauende Planung mit Bund und Land für machbar.

 

„Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von uns zu Recht, dass wir das Wertvollste, was sie haben, schützen, nämlich ihre Zeit. Die Maßnahmen sollen den Alltag der Bürgerinnen und Bürger entlasten: Arbeitnehmer, die zur Arbeitsstätte pendeln oder Einkäufe tätigen; Eltern die ihre Kinder zum Sport oder zur Musikschule bringen. Jeder ist betroffen“, so der Kreisvorsitzende Christian Felix Müller. „Ein Beispiel für unkoordinierte Baustellen und gesperrte Straßen war die Sperrung der B29 um Aalen bei gleichzeitigen deutlichen Verkehrseinschränkungen in Aalen und Wasseralfingen“, berichtet die Aalener FDP-Stadträtin Ilse Schmelzle.

 

Die Mitglieder hatten auch Gelegenheit, sich ein Bild von der sympathischen Kandidatin für die FDP im Wahlkreis Aalen-Heidenheim Silke Leber machen. Diese ging intensiv auf ihre Programmatik ein. Sie wird sich unter anderem für Entbürokratisierung und die Familien einsetzen: „Familien benötigen Unterstützung insbesondere im Bereich der Kindererziehung und der Pflege ihrer Eltern“, so die Kandidatin.

 

Auf der Mitgliederversammlung herrschte rege Diskussion. "Im FDP-Kreisverband gibt es viele Möglichkeiten sich einzubringen. Hier werden ganz konkrete Beschlüsse gefasst mit hoher Relevanz für uns alle. Sich zu engagieren und Lösungsansätze zu entwickeln war seitens aller Beteiligten von Anfang an Willkommen", berichtet Rainer Braun, seit Anfang des Jahres Mitglied der Freien Demokraten.