Freie Demokraten wählen neuen Kreisvorsitzenden

Neuwahl bei der FDP Ostalb
Der neu gewählte Stellvertreter Arian Kriesch, die stellvertretende Landesvorsitzende Gabriele Heise, der neu gewählte Kreisvorsitzende und Kandidat Christian F. Müller und die Kandidatin Dr. Julia Frank (v.l.).

17.12.2015 Christian Felix Müller wurde am 17. Dezember 2015 auf der Mitgliederversammlung der FDP Ostalb im Reichsadler in Mögglingen zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Die Freien Demokraten wählten außerdem Arian Kriesch aus Oberkochen zum zweiten Stellvertreter. Der bisherige Kreisvorsitzende Alexander Jäger ist nun als Beisitzer weiterhin Teil des Vorstands. Die beiden Mitglieder des Kreistags Dr. Julia Lang und Michael Lang wurden als Beisitzer neu gewählt. Weiterhin gehören Markus Zuschlag (stellvertretender Vorsitzender) und Michael Ensslin (Schatzmeister) sowie Lothar Probst und Günther Herb (beide Beisitzer) dem Vorstand an.

Christian Felix Müller, der zugleich auch Landtagskandidat im Wahlkreis Aalen ist, betonte in seiner Antrittsrede, die Bedeutung der anstehenden Landtagswahl. Viele Bürger würden eine liberale Stimme bei der Gesetzgebung im Bund vermissen.

 

„Freiheit ist immer unbequem, denn Verantwortung und Freiheit gehen Hand in Hand,“ stimmte Christian Felix Müller auf die Themen der Landtagswahl ein. „Wer Freiheit im Bildungssystem wünscht, muss eine Vielfalt der Bildungsangebote zulassen. Wer auch im ländlichen Raum freien Zugang zu wichtigen Infrastruktur möchte, der muss für die Finanzierung von ortsnahen Krankenhäusern und dem Ausbau der Breitbandnetze eintreten. Wer nicht nur seine eigene Freiheit im Blick hat, muss auch für den Wunsch der Flüchtlinge auf ein freies und sicheres Leben eintreten.“

 

Die anwesende stellvertretende Landesvorsitzende Gabriele Heise dankte dem neue gewählten Vorsitzenden und dem gesamten Vorstand auch im Namen der Landespartei für ihr großes Engagement und gratulierte ihnen herzlich zur Wahl. Sie sprach zum Thema Flüchtlinge: "Zur Lösung der vielfältigen Probleme in der Flüchtlingspolitik gibt es kein Patentrezept, zumindest kenne ich es nicht. Wir müssen aber auf jeden Fall dafür sorgen, dass der Staat wieder voll handlungsfähig wird und die Fäden in der Hand hält. Jeder Flüchtling muss bereits an der Grenze registriert werden, die Asylverfahren müssen deutlich schneller abgeschlossen werden und diejenigen, die aus sicheren Herkunftsländern kommen und keine Bleibeperspektive haben, müssen schnell und konsequent abgeschoben werden. Innerhalb Europas brauchen wir eine faire Verteilung der Flüchtlinge. Kein Land darf sich seiner Verantwortung entziehen."