Dr. Julia Frank tritt in Gmünd als FDP-Kandidatin für den Landtag an

Die Landtagskandidaten der FDP in Gmünd
Die Landtagskandidatin der FDP für Gmünd Dr. Julia Frank und der Zweitkandidat Michael Lang.

16.10.2015 Gmünd: Die Wahlkreiskonferenz der Gmünder FDP wählt die langjährige Kreisvorsitzende einstimmig zur Landtagskandidatin. Sie war die Wunschkandidatin ihrer Partei, und die stand am vergangenen Montag entsprechend einstimmig hinter ihr: Dr. Julia Frank soll für die FDP bei der Landtagswahl am 13. März 2016 dafür sorgen, dass der Wahlkreis Schwäbisch Gmünd einen wichtigen Beitrag für eine starke Präsenz der Liberalen im künftigen Landesparlament leisten kann. Amtsgerichtsdirektor Michael Lang wurde ebenso einstimmig als Ersatzkandidat gewählt.

In ihrer Dankesrede verwies Frank darauf, dass die Wahl im März des kommenden Jahres eine Schicksalswahl nicht nur für die FDP, sondern für das Land Baden-Württemberg darstelle. Denn sie würde die politische Grundausrichtung des Landes für Jahre bestimmen. Sie habe viele Veranstaltungen mitorganisiert, in denen Frauen ermuntert wurden, sich politisch zu engagieren. Deshalb fühlte sie sich an der Ehre gepackt, als ihr die Kandidatur angetragen wurde – zumal ihr auf allen Ebenen der Partei bis hin zum Landesvorstand Unterstützung zugesagt wurde; dafür dankte sie ausdrücklich dem anwesenden stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion, Jochen Haussmann, sowie dem ehemaligen Leitenden Direktor des Schulamtes Göppingen, Hans-Jörg Polzer.

 

Nun gelte es, alle Kräfte zu mobilisieren und dem Wähler einem grün-roten Bevormundungsstaat ein liberales Gesellschaftsmodell entgegenzustellen, das jedem Einzelnen Chancen biete, sich eigenständig nach seinen Vorstellungen zu entwickeln. Dieses Gesellschaftsmodell, das mutiges Wagen honoriere und ängstlichem Bedenkenträgertum eine klare Absage erteile, müsse im Wahlkampf offensiv kommuniziert werden. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte konkretisierte sie in den Feldern Bildung, Verkehr, Landwirtschaft und ländlicher Raum, Asyl-und Integrationspolitik sowie dem übergreifenden Thema des Bürokratieabbaus. Michael Lang sprach ergänzend die Herausforderungen insbesondere in der Bildungspolitik an, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Integration von Flüchtlingen.

 

Haussmann ging in seiner Rede auf konkrete Themen ein, bei denen sich der liberale Politikentwurf am deutlichsten von dem der derzeitigen Regierungskoalition unterscheide. Er machte aber auch klar, dass die Freien Demokraten in der Schulpolitik keine radikale Kehrtwende anstrebten. In seinem abschließenden Vortrag zeichnete Hans-Jörg Polzer die Linien nach, in denen sich eine liberale Schulpolitik bewegen könnte – im Sinne maßvoller Korrekturen und der Abschaffung ideologisch begründeter Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen.