FDP begrüßt korrigierten Haushalt

22.12.2014 Aalen: Die Gemeinderäte Ilse Schmelzle und Dr. Friedrich Klein der FDP/Freien Wähler hatten sich vor der letzten Gemeinderatssitzung öffentlich gegen die Verabschiedung des Haushalts ausgesprochen. Da seit August die geschätzten vorgesehenen Einnahmen für den Haushalt 2015 nicht alle angepasst wurden, wäre es nicht möglich gewesen dem Haushaltsentwurf zuzustimmen. Sowohl die bekannten geringeren Mittelzuflüsse des Landes als auch die gestrichene Gewinnabführung der Stadtwerke Aalen, waren bis zuletzt nicht in den Entwurf übernommen. Nach den geäußerten Bedenken der FDP/Freien Wähler hat die Stadtverwaltung schließlich schnell reagiert und den Entwurf vor der letzten Gemeinderatssitzung angepasst. Nach ausführlicher Prüfung haben Ilse Schmelzle und Dr. Friedrich Klein dem Haushalt der Stadt Aalen für das Jahr 2015 zugestimmt. Der finale Haushalt entsprach ihrem Anspruch nach einer soliden Planung. 

Herr Klein: "Nach ausführlicher Prüfung der aktualisierten Zahlen stimmte ich dem Haushalts für das nächste Jahr zu. Es freut mich, dass die Stadtverwaltung nun schnell gehandelt hat und auf unsere Ankündigung reagiert hat, den alten, nicht korrekten Entwurf abzulehnen. Eine solide Planung schafft vertrauen und ist wichtig für solide Finanzen. Sie ist der Forderung aus meiner Haushaltsrede gefolgt und hat sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben reduziert."

Frau Schmelzle: "Wir hatten die unrealistische Planung für die Schulsanierung kritisiert. Ich freue mich, dass diese ebenfalls angepasst wurde. Sorgen bereiten uns noch der Ausblick auf die Jahre 2016 und 2017. Hier werden wir weiter dafür kämpfen, dass wir auch in diesen Jahren keine neuen Schulden machen werden. Daher lehnen wir die aktuelle mittelfristige Finanzplanung bis 2018 ab, die bereits ab 2016 neue Schulden vorsieht."

Zum Verlauf der Gemeinderatssitzung sagt Frau Schmelzle: "Ich bedauere die sich wiederholenden Auseinandersetzungen aufgrund des Verfahrens. Ich hoffe, dass sich alle Beteiligten vor der Gemeinderatssitzung einig werden, damit wir uns im nächsten Jahr auf die Sache konzentrieren können."